Es ist egal wo und für welchen Chef Du arbeitest. Glücklich kannst Du nur in dem Job werden, wo Du gerade bist. Ein Jobwechsel bringt überhaupt nichts, da überall nervige und eifersüchtige Kollegen, geizige Chef und langweilige Routinearbeiten warten. Selbst ein massiv höheres Gehalt in einem neuen Job, ändert daran nichts. Denn erstens macht es nicht glücklich und zweitens wirst Du es bald als zu niedrig empfinden. So argumentieren die beiden Psychologen Volker Kitz und Manuel Tusch in “Das Frust Job Killer Buch”.
Da Du die Bedingungen des Arbeitslebens nicht wirklich beeinflussen kannst, musst Du Deine Einstellung dazu ändern. Soweit überzeugt die These der Autoren vollkommen. Volker Kitz und Manuel Tusch untermauern sie mit zahlreichen Beispielen aus ihrer Berufspraxis.
Was dann aber folgt ist eine Art Ratgeberteil, der banaler kaum sein könnte. In einem wilden Cocktail aus Tiefenpsychologie, Psychosomatik, Selbstkonditionierung, ein bisschen Weltreligionen, Autogenes Training und Volksweisheiten versuchen sie den Leser im Beruf glücklich zu machen. Selbst wenn er so pessimistisch sein würde, wie die Autoren einen Großteil der Arbeitnehmerschaft darstellen, würde er nach der Lektüre kaum schlauer sein. Geschweige denn glücklicher.
Fazit: Wer selber denken kann, sollte die Finger von dem Buch lassen.
Volker Kitz, Manuel Tusch: Das Frust Job Killer Buch, Campus Verlag 2008, ISBN-13: 9783593386669, 19.90 Euro